Was passiert in der Therapie? |
Am Anfang der Therapie steht die Anamnese.
Eine eingehende und ausführlich Diagnostik ist für uns
selbstverständlich. Das bedeutet, dass wir uns von Anfang an
ausführlich Zeit nehmen, Ihre persönlichen
Problemstellungen und Beschwerden ganz genau zu erfassen
und zu verstehen, damit wir uns ein möglichst umfassendes
Bild Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Lebensumstände machen können.
Zusammen erarbeiten wir Ihre persönlichen Ziele und Veränderungswünsche.
Dann erstellen wir einen auf Sie zugeschnittenen Therapieplan, den wir gemeinsam besprechen.
Je nach Problemlage kommen bei der therapeutischen Arbeit verschiedene verhaltenstherapeutische Techniken zum Einsatz
(s.a. Was ist Verhaltenstherapie),
die Behandlung kann auch eine ergänzende medikamentöse Unterstützung beinhalten.
Grundlage der Behandlung in der Fachpraxis ist die kognitive Verhaltenstherapie. Da
jede Erkrankung einen ganz personenspezifischen Hintergrund und individuelle
Ausprägung hat, arbeiten wir methodenübergreifend und integrativ. Das heißt, dass je nach
persönlicher Problemstellung (Symptomatik etc.) auch Elemente aus anderen
Therapierichtungen zum Einsatz kommen können. Wir arbeiten dabei
nach modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psychotherapieforschung, und
wir integrieren auch neuere Ansätze wie beispielsweise
- ACT (Acceptance and Commitment Therapy, nach S. Hayes, K. Wilson, G. Eifert), ein Verfahren der modernen achtsamkeitsbasierten Methoden, das sich vor allem bei Ängsten sehr bewährt hat.
- CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy nach James P. McCullough), ein Verfahren, das bei chronischen Depressionen angewendet wird.
- MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), ein Verfahren der achtsamkeitsbasierten Verhaltenstherapie, das bei Stress und Belastung eingesetzt wird.